Die Jury der 47. GOLDENEN KAMERA - Komödiant und Schauspieler Michael Kessler

Michael Kessler war “Klausi“ in “Manta Manta“, “Günther Jauch“ in der “Wochenshow“ oder “Peter Kloeppel“ in “Switch“. Er wohnte im “Männerhort“ und in der “Schillerstraße“, kümmert sich um “Pastewka“, fuhr die “Berliner Nacht-Taxe“ und geht auf “Kesslers Expedition“. Mit “Kesslers Knigge“ sorgt er weltweit für gutes Benehmen. Der gelernte Schauspieler beweist seine Wandlungsfähigkeit und Vielseitigkeit nicht nur als Schauspieler und Komiker, sondern auch als charmanter Talker, Improkanone, Sprecher, Autor und Regisseur. 2008 wird er als “Bester Schauspieler“ mit dem Deutschen Comedypreis ausgezeichnet und erhält für “Switch Reloaded“ den Deutschen Fernsehpreis.

2011 dreht Kessler zwei neue Staffeln “Kesslers Expedition“ (rbb). Er leiht seine Stimme dem Bösewicht im Animationsfilm “Rango“ (Paramount Pictures) und dreht fürs Kino “Die Vampirschwestern“. Für das ZDF entsteht “Männer ticken, Frauen anders“, für Sat.1 “Der letzte Bulle“. Kessler schreibt “Kesslers Kolumne“ für die TV DIGITAL und inszeniert am DT Göttingen “Die 39 Stufen“.

Mit “Kesslers Knigge“ (Sat.1) und der “Berliner Nacht-Taxe“ (rbb) schafft Kessler den Brückenschlag vom TV ins Internet. “Knigge“ wird als erste deutsche Comedy weltweit millionenfach geklickt. Der Livestream aus der fahrenden “Nacht-Taxe“ war eine Weltpremiere. Die Community verfolgte live die Dreharbeiten und kommunizierte mit Kessler via Twitter. Kessler zählt zu den Top-Twitterern in Deutschland.

Kesslers Karriere beginnt 1992: Mit dem Diplom der Westfälischen Schauspielschule Bochum und dem Kultfilm “Manta Manta“. Es folgen fünf Jahre in den verschiedensten Rollen am Theater. Kessler dreht fürs Kino (“Nordkurve“, “Hui Buh“). Mit seinen Promi-Parodien bei “Switch“ und “Wochenshow“ nimmt Kessler Kurs auf die Comedy. Dabei verliert er das ernste Genre nie aus den Augen. Mit Auftritten in “Tatort“, “Ein Fall für Zwei“, “Großstadtrevier“ und “SOKO-Köln“ oder in den preisgekrönten Kurzfilmen “Zwei Wochen Argentinien“ und “Glückstag“. Über 120.000 Zuschauer erleben das Berliner Kultstück “Männerhort“ in 166 ausverkauften Vorstellungen. Seine Stimme ist in zahlreichen Hörbüchern, Hörspielen und Funkspots zu hören.

Seit 1998 schreibt er für Theater und Fernsehen (“Switch“, “Kesslers Knigge“). Im Thomas Sessler Verlag erscheinen seine Bearbeitungen der beiden Bühnenstücke “Testosteron“ und “Boeing Boeing“, im Berlin Verlag sein Buch “Berliner-Nacht-Taxe“.

Foto © Arne Weychardt

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